Dienstag, 3. Januar 2012

8.12.2011



Christine, Angelika
Thema: MIMESIS

Mimesis (altgriechisch „Nachahmung“) bezeichnet ursprünglich das Vermögen, mittels einer körperlichen Geste eine Wirkung zu erzielen. Als Mimesis bezeichnet man in den Künsten das Prinzip der Nachahmung im Sinne der Poetik des griechischen Philosophen Aristoteles.
(siehe auch: Mimesis – Wikipedia)

1. Setting Improvisieren - Kopieren:
Aufgabe: Der eigenen Bewegung, den eigenen Impulsen nachgehen und ab und zu Bewegungen der anderen Person nachmachen, mitmachen, kopieren.

Beobachtung:
es wurde Visuelles, Rhythmus, Dynamik, Stimmung, Form, Musikalität aufgenommen

2. Setting Repetition als „Nachahmung bei einem Selber“ - mehrere Solorunden
Aufgabe: Mit einer Bewegungswiederholung anfangen, dann schauen was bleibt, was sich verändert und was wegfällt.

Beobachtung:
Wenn nur die Körperperipherie, vor allem nur die Beine, involviert sind, dann fällt die Transformation über eine Repetition sehr „emotionslos“ aus. Es bleibt bei einer Wiederholung von „mechanischen Bewegungen“. Sind die Wirbelsäule, der Brustkorb und die Arme involviert, dann fühlt sich die Bewegung „emotionaler“ an. Die Widerholen initiiert dabei eine Transformation, die auch eine Veränderung der gesamten „Bewegungsaussage“ auslöst.